Satzung

Satzung
Diese mit Eintrag beim AG Königstein am 14.11.2018 gültige Satzung ersetzt die Fassung vom 19.10.2015

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen “Tourismus in Kronberg im Taunus e.V.” mit der Kurzform „TiK“.
Er hat seinen Sitz in Kronberg im Taunus. Er ist in das Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die Aktivierung, Förderung und Pflege des Tourismus sowie die Interessenwahrnehmung der Touristen, der Tourismuswirtschaft (insbesondere die Gastronomie & Hotellerie) und der touristischen Akteure. Durch die Arbeit des Vereins soll insgesamt ein positiver Einfluss auf das gesellschaftlich-kulturelle Leben in Kronberg im Taunus genommen werden.
Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:
1. die Förderung des umweltverträglichen Tourismus,
2. der Aufbau eines Netzwerkes mit allen interessierten Unternehmen, Verbänden, Gruppen und Behörden, die im Bereich Tourismus engagiert sind,
3. der Ausbau des Kontaktes zu den Landestourismusverbänden, dem TTS und anderen,
4. die Einbeziehung von Gewerbetreibenden, Vereinen, Künstlern und Sportlern in die Förderung des Tourismus, insbesondere die Gastronomie und die Hotellerie
5. Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzeptionen,
6. die Erarbeitung und Realisierung von Tourismusprogrammen und Dienstleistungen,
7. Unterstützung bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur,
8. Unterstützung der Stadtverwaltung / Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing bei der Öffentlichkeitsarbeit für die touristische Region Kronberg im Taunus.
9. Pflege der Partnerschaften zu den Kronberger Partnerstädten sowie zur befreundeten Weinbaugemeinde Guldental
Alle diese Aufgaben erfolgen in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung Kronberg im Taunus.

§ 3 Tätigkeitsbasis
Der Verein verfolgt neben gemeinnützigen auch wirtschaftsnahe Ziele. Mittel, die dem Verein zufließen, sowie etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen oder sonstige unmittelbare Leistungen aus Mitteln des Vereins. Der Vorstand kann zu bestimmten Voraussetzungen und zu bestimmten Bedingungen Mitglieder aus Organen des Vereins anstellen und verhältnismäßige Aufwandsentschädigungen per Vorstandsbeschluss für aktive Mitglieder zahlen.

§ 4 Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft
Die ordentlichen Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Aufnahmeerklärung begründet. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Vorstand ist nicht verpflichtet Ablehnungsgründe dem/der Antragssteller/in mitzuteilen. Die Mitglieder müssen die Satzung anerkennen und nach ihr handeln.

§ 5 Erlöschen der ordentlichen Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch:
• Austritt,
• Ausschluss aus dem Verein wegen vereinsschädigenden Verhaltens des Mitgliedes oder Verstoßes gegen die Satzung,
• Tod des Mitgliedes,
• Auflösung des Vereins.
Der Austritt für natürliche und juristische Personen ist am Schluss eines Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Mit dem Wirksamwerden des Austritts erlöschen alle Mitgliedschaftsrechte und -pflichten. Der Ausschluss wird mit der schriftlichen Bekanntgabe an den Betroffenen wirksam. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Ausschluss mit Zweidrittelmehrheit. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Sonstige Mitgliedschaft
Ehrenmitgliedschaft – Ehrenmitglied können solche Personen werden, die sich durch die Förderung des Vereins und der Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung gewählt. Es ist eine einfache Stimmenmehrheit erforderlich.
Förderndes Mitglied – Förderndes Mitglied können natürliche und juristische Personen werden, die den Verein finanziell und materiell besonders unterstützen. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt. Fördernde Mitglieder können ein Stimmrecht ausüben. Die mit der Förderung verfolgten Ziele müssen den Vereinszielen und -interessen entsprechen und dürfen den Verein in seiner Selbstständigkeit nicht einschränken.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Alle Vereinsmitglieder übernehmen mit der Mitgliedschaft Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein. Es gilt das Gleichbehandlungsgebot. Die Mitglieder fördern durch ihren Beitritt die Vereinszwecke und die gemeinsamen Interessen.
Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder sind aufgerufen, durch Vorschläge und Anregungen die Vereinsarbeit zu fördern. Die Mitglieder nehmen an der Mitgliederversammlung teil, können Anträge zur Abstimmung stellen und sich in die Organe des Vereins wählen lassen. Sie bestimmen durch Mehrheitsentscheidungen die Grundsätze der Vereinsarbeit.

Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind verpflichtet, sich gegenüber dem Verein loyal zu verhalten, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten und dem Verein erforderliche Auskünfte zu geben. Die Mitglieder haben Förderpflichten, wie z. B. die Bereitschaft zur Übernahme von Vereinsämtern und zu geringfügigen Dienstleistungen. Ordentliche Mitglieder sind verpflichtet, die in der Beitragsordnung festgelegten Beiträge zu entrichten und die Bestimmungen der Beitragsordnung einzuhalten. Fördernde Mitglieder sind verpflichtet, die mit dem Vorstand getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.

§ 8 Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ordnet die Angelegenheiten des Vereins (§ 32 Absatz 1 Satz 1 BGB). Sie ist insbesondere zuständig für:
1. die Bestimmung der Grundsätze und Ziele der Vereinspolitik,
2. die Wahl der Mitglieder des Vorstandes,
3. die Entlastung des Vorstandes,
4. die Festsetzung der Mitgliederbeiträge,
5. Satzungsänderungen.
Sie kann Ehrenmitglieder ernennen, fördernde Mitglieder bestätigen und entscheidet über die Auflösung des Vereins. Die Mitgliederversammlung wird mindestens einmal jährlich vom Vorsitzenden einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden einberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder diese schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt oder auf Beschluss des Vorstandes. Die Einladungen zu den Mitgliederversammlungen erfolgen 2 Wochen vor Versammlungstermin durch Brief, Fax oder E-Mail an die letztbekannte Anschrift der Mitglieder. Die satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Es kann sich mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen, wobei ein ordentliches Mitglied nicht mehr als zwei weitere ordentliche Mitglieder vertreten darf. Anträge aus dem Kreis der Mitglieder auf einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt sind beim Vorstand 7 Tage vor der Mitglieder- versammlung schriftlich unter Angabe von Zweck und Grund einzureichen. Die Mitgliederversammlung stimmt über die Aufnahme der Anträge in die Tagesordnung ab. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem Mitglied des Vorstandes geleitet. Die Tagesordnung muss bei der ordentlichen Mitgliederversammlung mindestens nachfolgende Punkte enthalten:
• Bericht des Vorstandes,
• Vorschau auf das kommende Jahr
• Finanz- und Prüfungsbericht,
• Entlastung des Vorstandes,
• Genehmigung des Arbeitsplanes für das neue Geschäftsjahr,
• Wahl der Mitglieder des Vorstandes,
• vorliegende Anträge.
• Verschiedenes
Über den Inhalt und den Verlauf der Mitgliederversammlung sind Protokolle zu führen, die vom Vorsitzenden und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen sind.

§ 9 Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand
• 1. Vorsitzenden
• stellvertretenden Vorsitzenden
• Geschäftsführer
• Schatzmeister
sowie bis zu maximal 4 Beisitzern
Die Bestellung des Vorstandes mit Ausnahme des Geschäftsführers erfolgt durch die Mitgliederversammlung für drei Jahre. Der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.
Der Geschäftsführer wird durch die Stadtverwaltung Kronberg in Rücksprache mit dem amtierenden Vorstand ausgewählt und durch den amtierenden Bürgermeister berufen. Die Amtszeit gilt bis zum Widerruf.
Der Verein wird durch je zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam nach außen vertreten, von denen ein Vorstandsmitglied der 1. Vorsitzende oder der Geschäftsführer sein muss. Die Vertretungsberechtigung wird in der Geschäftsordnung festgelegt
Der Vorstand leitet den Verein zur Erfüllung der in der Satzung gestellten Aufgaben.
Insbesondere zählen zu seinen Obliegenheiten:
• die Kontrolle der Umsetzung der Beschlüsse des Vorstandes durch die Geschäftsführung,
• die Vorbereitung der Mitgliederversammlung,
• die Durchführung ihrer Beschlüsse,
• die Rechenschaftslegung gegenüber der Mitgliederversammlung,
• die Aufstellung des Arbeitsplanes für das Geschäftsjahr,
• die satzungsgerechte Verwaltung des Vereinsvermögens,
• die Einsetzung von Ausschüssen.
Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesenheit von mehr als 50 % seiner Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden in einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Sitzungen des Vorstandes finden mindestens viermal im Jahr, darüber hinaus nach Bedarf, statt. Die Einladungen zu den Sitzungen erfolgen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung. Über die Ergebnisse der Vorstandssitzungen sind Protokolle anzufertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen sind und jedem Vorstandsmitglied ausgehändigt werden.

§ 10 Die Ausschüsse
Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen, die nach seinen Weisungen die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen haben. Die Ausschüsse können jederzeit vom Vorstand abberufen werden. Die Mitglieder der Ausschüsse werden vom Vorstand be- und abberufen. Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Der Geschäftsführer ist berechtigt, an den Sitzungen der Ausschüsse teilzunehmen. Die Vorsitzenden der Ausschüsse sind dem Vorstand gegenüber rechenschaftspflichtig.

§ 11 Die Rechnungsprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer und einen Ersatzprüfer für die Dauer von drei Jahren. Die Aufgabe der Rechnungsprüfer besteht in der Prüfung des sach- und satzungsgerechten und rechtlichen Finanzgebarens des Vereins und seines Vorstandes. Sie berichten darüber vor der Mitgliederversammlung.

§ 12 Das Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 13 Die Beitragsordnung
Die Beitragszahlung wird durch eine Beitragsordnung geregelt. Sie wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. In der Beitragsordnung sind die Höhe der Mitgliederbeiträge, die Zahlungsfristen und die Zahlungsmodalitäten geregelt.

§ 14 Änderungen der Satzung
Änderungen der Satzung erfordern eine Mehrheit von mindestens Dreiviertel der anwesenden Stimmen.

§ 15 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden und verlangt die Anwesenheit von mindestens Zweidrittel aller Mitglieder. Im Fall der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder die Auflösung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden beschließen kann.
Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an die “Ambulante Hospizgruppe Betesda Kronberg”.

§ 16 Datenschutzerklärung
1. Diese Datenschutzerklärung beinhaltet die „Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person“ gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
2. Verantwortliche Stelle: Tourismus in Kronberg, Vorstand
3. Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein folgende personenbezogene Daten auf:
• Name
• Adresse
• Geburtsdatum
• Bankverbindung
• Telefonnummer
• E-Mail-Adresse
Im Fall von juristischen Personen werden auch die notwendigen Daten ihrer Kontaktperson aufgenommen (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse).

Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der
Kenntnisnahme Dritter geschützt. Nach Art. 6, Abs. 1, lit. b) DSGVO ist die Verarbeitung personenbezogene Daten rechtmäßig, wenn diese für die Mitgliedschaft im Verein erforderlich sind.
4. Für personenbezogene Daten, die in den Vereinspublikationen und
Online-Medien veröffentlicht werden sollen, erklärt sich das Vereinsmitglied damit einverstanden, das notwendige personenbezogene Daten und Fotos veröffentlicht werden. Die Entscheidung zur Erhebung weiterer personenbezogener Daten und deren Veröffentlichung trifft das Mitglied freiwillig. Das Einverständnis kann das Mitglied jederzeit ohne nachteilige Folgen mit Wirkung für die Zukunft in Textform gegenüber dem Vereinsvorstand widerrufen (Kontakt s. Punkt 2).
6. Beim Austritt aus dem Verein werden die personenbezogenen Daten des Mitglieds aus der Mitgliederdatenverwaltung gelöscht. Personenbezogene Daten, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt. Sie
werden gesperrt.
7. Das Mitglied hat das Recht auf Auskunft des Vereins über seine gespeicherten Daten sowie auf deren Berichtigung und Löschung (sofern nicht Art. 6, Abs. 1, lit b) oder lit. f) DSGVO betroffen ist. Dieses bezieht sich auch auf eine Einschränkung der Datenverarbeitung oder ein Widerspruch gegen eine Datenübermittlung. Eine entsprechende Anfrage ist in Schriftform an den Vorstand zu stellen.

§ 17 Bisherige Satzung
Die bisherige gültige Satzung des „Verkehrsverein Kronberg im Taunus e.V.“ vom 26.05.1972 tritt durch diese Satzung außer Kraft. Kronberg im Taunus, den 13. April 2011

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